Wachaus neue Wonneproppen

Da kam nicht nur Wachaus Bürgermeister Veit Künzelmann am vergangenen Mittwoch ins Schwitzen. Bei mollig warmer Raumtemperatur trafen sich die frischgebackenen Eltern der Gemeinde Wachau mit ihren Schützlingen im Sitzungsraum der Verwaltung. An der bunt gedeckten Kaffeetafel wurden sie begrüßt und erhielten ein kleines Geschenk für die Neugeborenen. Als Überraschungsgast kam dieses Mal Ministerpräsident Stanislaw Tillich dazu, der gerade in seinem Wahlkreis unterwegs war. In gemütlicher Runde konnten sich Eltern, Babys, Bürgermeister und Ministerpräsident über alle wichtigen Themen unterhalten und austauschen. Veit Künzelmann stellte kurz die aktuellen Zahlen dar und stellte dabei fest, dass es im ersten Halbjahr 2017 wieder mehr Mädchen in der kleinen Wachauer Statistik gibt. Zum Babyempfang sah man auch vorwiegend rosa und dennoch waren unter den 11 eingeladenen Neuankömmlingen auch 3 Jungen. Insgesamt sind, vom 01.01. bis 30.06.2017, 23 Geburten gezählt worden. 10 Babys sind es in Wachau, 1 in Feldschlösschen, jeweils 3 in Leppersdorf und Seifersdorf sowie 6 in Lomnitz. Die Tendenz ist in der Gesamtheit allerdings rückläufig, wie Bürgermeister Künzelmann erwähnte, doch noch ist das Jahr nicht vorbei. 54 Zuzüge gab es im Gemeindegebiet im ersten Halbjahr 2017 dagegen stehen aber auch 78 Wegzüge. Die Einwohnergesamtzahl steht momentan bei 4.470 Bürgern.

Auch Ministerpräsident Stanislaw Tillich konnte auch eigenen Erfahrungen einige Anekdoten zum Besten geben. Er ist in Sachsen quasi der Pate für Familien mit Drillingen. Davon gibt es in etwa 120 im Freistaat. Heißt, bei den regelmäßigen Empfängen wird es richtig voll. 360 Kinder im Alter von 0-14 Jahre, dazu Eltern und meist noch Großeltern. „Einmal fragte ich eine Frau, ob sie die Oma von Drillingen ist. Tatsächlich war es aber die Mutti der 12-jährigen Drillinge. Eigentlich wollte das Paar zu ihren drei Kindern noch ein Viertes, quasi als Nachzügler, doch dann kamen statt einem gleich drei dazu.“ Er erkundigte sich aber auch, ob denn alle anwesenden Eltern schon einen Kita-Platz hätten. Die meisten bejahten, wobei es im Moment laut dem Bürgermeister auch wieder eine Warteliste gibt, obwohl die Aufnahme von sogenannten „Fremdkindern“, die nicht in der Gemeinde wohnhaft sind, gestoppt wurde.

 

Wir wünschen den Eltern und Kinder ebenfalls alles Gute für die Zukunft.

 

Text & Foto: Radeberger Heimatzeitung

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